denn: Vista = totale Überwachung incl. Hardware-Zertifikate. Das ist doch zum kotzen, echt. So etwas in der Art dachte ich als ich zum ersten mal von der Zwangsaktivierung in XP erfahren hatte. Im Ernst, wer auf Vista setzt, kann nicht ganz dicht sein. Genau dass dachte ich schon bei XP. Ich hatte mich schon über die Frechheit geärgert als es sich Software erlaubte *ungefragt* ein Bookmark in *meinen* Browser zu setzen. Etwas später telefonierte alles Möglichliche nach Hause, mit der faulen Ausrede dass nach Updates gesucht wird. Als ob der User das nicht selbst könnte. Tatsächlich gibt es wunderbare Userprofile mit denen nachvollziehbar ist wer wann die Software aufruft. Na ja, als dann die Zwangsaktivierung in XP eingeführt wurde habe ich von W2K nach Linux gewechselt. Dein Glaube an den vernünftigen Menschen kannst Du in die Tonne treten. Dinge die unsereins für unfassbar dreist halten werden von den Anfängern als normal empfunden. Zwangsaktivierung usw, wird mit einem Schulterzucken hingenommen. Das gibt der Softwareindustrie die Möglichkeit den Leidensdruck immer weiter zu steigern. Und sie wird den Leidensdruck steigern. Und es wird immer wieder Leute geben die sagen: “Mit mir nicht”. Aber die meisten werden es hinnehmen oder sogar als normal empfinden. Irgendwann wird es Software geben die erwartet das der User einen Personal RFID Chip im Oberarm hat der dann die Funktion eines Dongles übernimmt. Man kann damit wunderbar personalisierte Lizensen ausstellen. Und auch dann werden es die meisten User mit sich machen lassen.
Archive for April, 2010
Aber schau dich mal bei KDE um, das Kickoff-Menü ist wenn man sich dran gewöhnt hat eine wirklich hervorragende und runde sache. Hier haben die suse-entwickler wirklich viel Arbeit reingesteckt. Das neue Gnome-Menü kann da überhaupt nicht mithalten. Das wirkt wie “dahingeschissen ” Das neue KDE-Menü find ich richtig schlecht. Alles viel zu grob (Auflösung hier 1900×1200). Auch die Defaultschrifteinstellung sind – wie immer – für Maulwürfe konzipiert. Ich verstehe es einfach nicht. Auf den ersten Eindruck kommt es doch nun wirklich an – als Heftbeilage findet man immer wieder Linuxdistributionen, im Moment halt auch openSUSE 10.3. Wieso zum Geier noch eins werden die Defaults nicht endlich mal so eingestellt, dass Ottonormalanwender sich mal ausnahmsweise nicht wundert, ob denn die richtige Auflösung eingestellt wurde…Man kann mit tausenden von fertig kompilierten Anwendungen sich punkten – aber das Auge isst eben doch mit. Man geht mir das immer auf den Keks. Erst mal etliche Zeit in “mach die Schrift mal benutzbar” investieren. Und selbst dann sieht der Desktop noch irgendwie doof aus. Vielleicht sollte man hier doch mal von XP klauen… Mensch. Da sehen die Schriften vernünftig aus, der
Schatten passt perfekt und das wird so ausgeliefert. Auch einige andere Sachen sind mir direkt wieder negativ aufgefallen.
Darunter wieder mal nicht ausreichend funktionierender Xgl + Compiz – ich bin fassungslos… wenn man es händisch installiert läuft der Kram doch bis zum nächsten Update einer der beteiligten Komponenten (dann fäng die Fehlersuche wieder von vorne an). So wird das einfach nichts. Ich bin nun wirklich offen für alles mögliche und hab auch Abends mal genug Zeit zum “einlesen” und “probieren”. Aber wenn man erst mal etliche Mühe in die Defaults investieren muss und selbst dann das System noch aussieht wie aus dem Klo gezogen – unter “Spass” würde ich das nicht verbuchen. Die Krönung ist dann dieses sehr schlecht designte neue Startmenü (ebenfalls im Default – mit viel Mühe kriegt man es wirklich halbwegs vernünftig nutzbar gemacht).
Einen Fehler kriegen die KDE-Leute wohl nie in den Griff: Der dauerhüpfende Startcursor, obwohl die Anwendung ohne jeden Hinweis im Orkus verschwunden ist. Das ist exterm nervig. Wie generell das Start-Feedback von Anwendungen noch dringend überarbeitet werden muss. Salomon
