Ubuntu ist eine Distribution, die von einer gleichnahmigen Stiftung (Foundation) getragen wird, Novell und Microsoft sind Unternehmen, die einen größeren werbebanner druck haben. Bleibt jetzt nur die Möglochkeit die einzelnen Kandidaten verschiedenen Lagern zuzuordnen. Und in der Tat, die GPL und auch das Ubuntu-Projekt können beide dem OSS-Lager zugerechnet werden, während Microsoft und Novell der reinen Profit-Gruppe zuzurechnen sind. Dazu einige Fakten. MS gilt in Europa als überführter Monopolist, der seine Marktmacht mithilfe von werbebanner druck ausgenutzt hat. Novell hatte im Bereich PC-Vernetzung ebenfalls ein Monopol und bis heute sind sie mit dem Abstieg beschäftigt. Ihre Methode durch OS gegen ihren Feind MS vorzugehen war nicht von eigenen Beiträgen zu OS geprägt, sondern durch zukäufe vielversprechender Konkurrenten aus dem OS-Umfeld. Ganz vorne SuSE und Ximian. Dass Novell OS nich nicht so recht verstanden hat, kann man am AIGLX-Projekt sehen, das sie nicht öffentlich propagiert haben. Sie wollten eine Vorteil haben, weil sie es als erstes gebaut haben. Das heißt nicht, dass sie eine technisch schlechte Lösung abgeliefert haben, das heißt, dass sie die Prozesse in der OS-Comunity nicht verstanden haben.
Ich gestehe, ich gehöre noch zu den Windows-Nutzern und habe in Linux keine tieferen fundierteren Kenntnisse. Aber dazu ist man ja lernfähig
Habe vor ca einem Monat “Breezy Badger” installiert. Die Installation verlief tadellos. Per DHCP schon bei Installation Netzwerkverbindung aufgebaut, wunderbar. Nach der Installation: (Kurze beschreibung des Netzes: ein privater kleiner Rechnerverbung, in Verwaltung meiner Nachbarn) Ich konnte keine Verbindung nach außen hin aufbauen, weder per DHCP noch über die hart codierten Einstellungen, welche unter Windows funktionieren. (Die Lösung bei diesem Problem, war es wohl [habe ich nicht gemacht], das Gateway noch per Hand in eine Netzkonfig einzutragen) Es geht jetzt, wenn auch mit “Frickelei”. Gut, Internet funktioniert dann. Konnte allerdings, den Anleitungen folgend, weder Java 1.5, noch Eclipse, noch die aktuelle Firefox Version installieren. Meine Grafikkarte wird auch nicht sauber unterstützt. (Gut, das ist jetzt nicht das Problem von Ubuntu, die Karte ist nunmal [leider] made vor Windows) Und die Moral? Vorerst bleibe ich bei Windows, versuche es aber demnächst erneut mit “Dapper Drake”. Nicht dass mich kleinere Probleme abschrecken würden, es läuft einfach noch nicht “flüssig” und da sie ja immer weiter entwickeln denke ich ma das ich auf jedenfall ein flüssiges Linux/Ubuntu auf meinen Rechner zum laufen bekomme. Die entwickler haben sich eig eine gute Altersvorsorge und Rente geschaffen denn damit gehen sie wahrscheinlich nie unter
wenn sie jemand dafür bezahlen würde.
denn: Vista = totale Überwachung incl. Hardware-Zertifikate. Das ist doch zum kotzen, echt. So etwas in der Art dachte ich als ich zum ersten mal von der Zwangsaktivierung in XP erfahren hatte. Im Ernst, wer auf Vista setzt, kann nicht ganz dicht sein. Genau dass dachte ich schon bei XP. Ich hatte mich schon über die Frechheit geärgert als es sich Software erlaubte *ungefragt* ein Bookmark in *meinen* Browser zu setzen. Etwas später telefonierte alles Möglichliche nach Hause, mit der faulen Ausrede dass nach Updates gesucht wird. Als ob der User das nicht selbst könnte. Tatsächlich gibt es wunderbare Userprofile mit denen nachvollziehbar ist wer wann die Software aufruft. Na ja, als dann die Zwangsaktivierung in XP eingeführt wurde habe ich von W2K nach Linux gewechselt. Dein Glaube an den vernünftigen Menschen kannst Du in die Tonne treten. Dinge die unsereins für unfassbar dreist halten werden von den Anfängern als normal empfunden. Zwangsaktivierung usw, wird mit einem Schulterzucken hingenommen. Das gibt der Softwareindustrie die Möglichkeit den Leidensdruck immer weiter zu steigern. Und sie wird den Leidensdruck steigern. Und es wird immer wieder Leute geben die sagen: “Mit mir nicht”. Aber die meisten werden es hinnehmen oder sogar als normal empfinden. Irgendwann wird es Software geben die erwartet das der User einen Personal RFID Chip im Oberarm hat der dann die Funktion eines Dongles übernimmt. Man kann damit wunderbar personalisierte Lizensen ausstellen. Und auch dann werden es die meisten User mit sich machen lassen.
Aber schau dich mal bei KDE um, das Kickoff-Menü ist wenn man sich dran gewöhnt hat eine wirklich hervorragende und runde sache. Hier haben die suse-entwickler wirklich viel Arbeit reingesteckt. Das neue Gnome-Menü kann da überhaupt nicht mithalten. Das wirkt wie “dahingeschissen ” Das neue KDE-Menü find ich richtig schlecht. Alles viel zu grob (Auflösung hier 1900×1200). Auch die Defaultschrifteinstellung sind – wie immer – für Maulwürfe konzipiert. Ich verstehe es einfach nicht. Auf den ersten Eindruck kommt es doch nun wirklich an – als Heftbeilage findet man immer wieder Linuxdistributionen, im Moment halt auch openSUSE 10.3. Wieso zum Geier noch eins werden die Defaults nicht endlich mal so eingestellt, dass Ottonormalanwender sich mal ausnahmsweise nicht wundert, ob denn die richtige Auflösung eingestellt wurde…Man kann mit tausenden von fertig kompilierten Anwendungen sich punkten – aber das Auge isst eben doch mit. Man geht mir das immer auf den Keks. Erst mal etliche Zeit in “mach die Schrift mal benutzbar” investieren. Und selbst dann sieht der Desktop noch irgendwie doof aus. Vielleicht sollte man hier doch mal von XP klauen… Mensch. Da sehen die Schriften vernünftig aus, der
Schatten passt perfekt und das wird so ausgeliefert. Auch einige andere Sachen sind mir direkt wieder negativ aufgefallen.
Darunter wieder mal nicht ausreichend funktionierender Xgl + Compiz – ich bin fassungslos… wenn man es händisch installiert läuft der Kram doch bis zum nächsten Update einer der beteiligten Komponenten (dann fäng die Fehlersuche wieder von vorne an). So wird das einfach nichts. Ich bin nun wirklich offen für alles mögliche und hab auch Abends mal genug Zeit zum “einlesen” und “probieren”. Aber wenn man erst mal etliche Mühe in die Defaults investieren muss und selbst dann das System noch aussieht wie aus dem Klo gezogen – unter “Spass” würde ich das nicht verbuchen. Die Krönung ist dann dieses sehr schlecht designte neue Startmenü (ebenfalls im Default – mit viel Mühe kriegt man es wirklich halbwegs vernünftig nutzbar gemacht).
Einen Fehler kriegen die KDE-Leute wohl nie in den Griff: Der dauerhüpfende Startcursor, obwohl die Anwendung ohne jeden Hinweis im Orkus verschwunden ist. Das ist exterm nervig. Wie generell das Start-Feedback von Anwendungen noch dringend überarbeitet werden muss. Salomon
… war leider nicht so gut. Bei der Installation von Breezy auf
einem Acer Aspire 1692 WLMi stieß ich auf folgende Probleme:
1. Einfrieren beim Booten von CD (ließ sich vermeiden mit der
Kernel-Option “noapic”).
2. Der Intel PRO/Wireless 2200 Netzwerkadapter ließ sich mit
Bordmitteln nicht in Betrieb nehmen, weil er angeblich (lt.
Kernel-Protokoll) abgeschaltet war. Er ließ sich aber auch mit dem
Knopf am Gehäuse nicht nachträglich einschalten, vermutlich weil das
Paket “Acer Hotkeys” (acerhk) nicht vorhanden war.
iwconfig ethX txpower=1
oder so oder so ähnlich, schlag mich nicht. Der Knopf vom IPW ist
übrigens mit der MiniPCI-Karte direkt verdrahtet auf den Acers.
mit led=1 in /etc/modprobe.d/pci/ipw2200 geht dann auch das Licht des
LED-Knopfs.
Mir ist klar, daß diese Probleme wahrscheinlich schon bei Dapper
abgestellt sein werden. Es bleibt aber trotzdem festzustellen, daß
das ebenfalls nicht mehr ganz frische SuSE Linux 10.0 sich nahezu
völlig problemlos (und ohne Einsatz der Kommandozeile) auf diesem
Notebook installieren ließ.
Das gilt nur für das KOMMERZIELLE SUSE.
OpenSUSE 10 hingegen hat nichtmal die Firmware für den IPW2200 dabei
(Ubuntu schon), so dass dein WLAN erstmal überhaupt nicht ginge.
